Ehrenamt oder: nicht rumheulen, mitmachen!

Veröffentlicht von Daniel

am 22. April 2015
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Ich bin kein Fan von Vereinsmeierei, trotzdem kann ich es nachvollziehen. Ich bin seit ich klein bin im Fußballverein in meinem Heimatdorf. Kürzlich wurde ich sogar für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Mir war nicht bewusst, dass ich noch Mitglied bin (meine Mutter zahlt die Beiträge:). Fußball spielen tu ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Und am Wochenende am Platz stehen, war auch noch nie so mein Ding.

Aber ich mag Sport:) Und das „Vereins-System“ ist auch nicht so schlecht. Aber ich kann auch dem amerikanischen System mit Schule und Sport einiges abgewinnen. Naja.

Tennis ist ein Sport meiner Wahl. Und wie bei fast allem Sport muss man, um zu spielen, hierzulande Mitglied im Verein sein. Das ist mehr oder weniger okay, ich habe aber das Gefühl, dass das amerikanische System passender ist bzw wird, da die meisten Vereine keinen Zulauf mehr von jungen Leuten haben (die haben keine Zeit mehr neben der Schule).

Das weiß man aber nicht erst seit gestern. Aber die Ämter sind nun mal Ehrenämter. Daher hat das so niemanden richtig berührt, und ich hab das Gefühl, dass das vor allem in der Steuerung/Verwaltung/Management (oder wie immer man das auch nennt) eines Vereins spürbar ist..

Das ist auch nachvollziehbar, denn im Normalfall machen das die Leute aus Spaß, Zugehörigkeit, Freundschaft und vor allem in ihrer Freizeit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Statt mich darüber aufzuregen dass mein Tennisverein keine schöne Homepage, keine Öffentlichkeitsarbeit und viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt (obwohl die Rahmenbedingungen aus meiner Sicht gut sind), habe ich beschlossen auf der Mitgliederversammlung beim Punkt „Wer kann helfen?“ meine Hand zu heben. 

Ein Ehrenamt also. Eigentlich hatte ich darauf schon immer Bock, aber in den letzten Jahren beruflich nie Zeit. Nun, als Selbstständiger, nehme ich mir einfach die Zeit. Und ich bin überzeugt dass es für mein Netzwerk und meine Zielgruppe ebenso zuträglich ist;)

“Nicht nur rumheulen. Was tun!”

Wenn jemand gute Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit hat, freu ich mich über einen Wink.

Los geht’s!

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