Pirate Satellite Festival – Tag 1, 28.05.2012, LKA, Stuttgart

Veröffentlicht von Daniel

am 30. April 2012
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Zwei Konzerte in zwei Wochen. Artet in Stress aus :)

Aber hey, wer kann sich schon Hot Water Music entgehen lassen. Und das in so einem Paket. Wow.

Sind etwas später gekommen, an so nem Tag mit 30 grad will man nicht unbedingt in der Halle stehen, geschweige denn bei den Temperaturen im Auto zum LKA sitzen. Egal, aber so um 17 Uhr da sein musste dann schon sein. Den sogenannten „Akustik-Block“ mit Dave Hause, Dan Andriano, Tommy Gabel und vor allem Chuck Ragan darf man nicht verpassen. Und Gott sei Dank haben wir das auch nicht, denn das war wirklich ein absoluter Bringer. Das spannende an dem Abend ohnehin dass sich die ganzen Jungs kennen und schon Dinge zusammen gemacht haben. Schätze die treffen sich auch nicht alle Tage so auf der Bühne.

Dementsprechend waren alle super gelaunt und jeder durfte des anderen Lieder mitsingen. Und konnte das auch. Als der Sänger von Alkaline Trio den Text nicht mehr wusste, sprang der Red City Radio (oder wars Cobra Skulls?) Sänger ein. Sehr cool. Egal, der Akustik-Block (von ca. 18:15 bis ca.21.30): Alle vier haben nebeneinander je mit nem Lied eine jeden gemeinsam eröffnet und dann kam jeder einzeln. Mal davon abgesehn dass alles sehr geil war, stachen Dave Hause und Chuck Ragan ganz klar heraus. Super-sympathisch und leidenschaftlich as hell. Jeder mit und bei jedem. Hahaha. Und Chuck Ragan hat den Nachwuchsgewinner, welcher den Tag eröffnet hatte auch noch mal gebeten ein Lied zum Besten zu geben. So muss das sein. An Chucks Hemd konnte man auch den Fortgang erkennen. Nach dem ersten Lied war er am Rücken verschwitzt, nach zwei weiteren war der obere Teil nass und am Ende war es ein komplett nasses Hemd.

Alkaline Trio danach hatten es daher etwas schwer. Lässt sich fast nicht toppen. Die Halle war beim Akustik Block auch dementsprechend gefüllt und gut gelaunt, so dass danach erstmal weniger geboten war. Ich fands sie ok, sie haben alles versucht, aber mehr war nicht drin. Die meisten haben eh auf Hot Water Music danach gewartet. Zu dem Zeitpunkt fiel mir das Stehen schon etwas schwer. Egal, HWM. Los gings, gut gelaunt, sympathisch (wer hätte es anders erwartet:) und mit guter Liedauswahl. Wer kann bei Rooftops auch ruhig stehen und nicht Mitsingen? Die Lieder der neuen Platte gefielen auch, so dass es insgesamt wirklich sehr cool war.

Das Beste war dennoch der Akustik Block (den Begriff hab ich mir nicht ausgedacht, so stand das da). Und das alles für 30 Euro. Schön. Glückwunsch an die Orga. Tag 2 hätte mich Dillinger Escape Plan interessiert, aber schon gesehn (und eigentlich jederzeit wieder, der Oberhammer), so dass ich mir das gespart hab. Zu alt für den Scheiß, uahahah.

Von Merch kann ich leider nicht berichten, da ich mich so weit nicht durchgedrückt hab. Runder Abend mit Family-Atmosphäre.

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