Mein Musikjahr 2015

Veröffentlicht von Daniel

am 13. Januar 2016

Es hat etwas gedauert, aber hier nun mein Musikjahr 2015. Was hab ich so gehört, vor allem was am Meisten?

Zuerst einmal stelle ich fest, wenn ich meine iTunes Bibliothek der Alben 2015 ankucke, es werden immer weniger. Und das eigentlich konstant in den letzten Jahren. Hm.
Ein Grund ist sicherlich, dass ich weit weniger mit dem Auto unterwegs bin und pendle. An der Stelle geht einiges an Hör-Zeit verloren. Ich höre vor allem deswegen auch deutlich weniger Podcasts (wobei sich das ändern wird;). Ein weiterer Grund, und eventuell ein erstes Zeichen, dass ich alt werde ist, dass ich oft den ein oder anderen Radio-Stream höre (hier sei vor allem ORF FM4 und AlternativeFM erwähnt). Dies vor allem zu Hause am Abend und wochenends (und nicht beim Arbeiten, da gibts vor allem focus@will).

Ansonsten ist das Jahr u.a. geprägt durch AppleMusic. Ich habe damals den Testzeitraum genutzt und probiert. Das Ding ist zwar nicht ideal, aber ich stelle fest, dass ich mir darüber doch einige Platten geholt habe und ich dabei nicht hardcore-wählerisch bin, d.h. ich kuck schon drauf, was ich mir in die Bibliothek hole und schmeiße auch mal wieder etwas raus, aber es gibt dann doch das ein oder andere wo man sagt: „Hätte ich mir nicht unbedingt gekauft, aber so…“. Da bei mir so gut wie alles über Apple und iTunes läuft, war der Weg hier sehr kurz. Ich denke zwar, dass Spotify beim Entdecken und „Radio“ um einiges besser ist, aber überredet mich trotzdem nicht von kostenlos auf Zahlung upzugraden.
Nun ja, so ist das irgendwie heutzutage. Ich bin mir noch nicht im Klaren, ob das für Indie-Bands nun gut ist oder nicht. Ich kaufe jedenfalls viel weniger über Bandcamp, was mich irgendwie traurig macht, denn ich liebe Bandcamp, aber es gibt über AppleMusic (und die anderen) so gut wie alles. Hm.

Das mal so als kleine Vorgeschichte. Zum Eigentlichen:

Ich mach es kurz:
iKientz-Musikjahr2015Album des Jahres ist ganz klar The Hirsch Effekt mit Holon: Agnosie. Ich hab deren letzten Platten immer mal wieder das ein oder andere Lied gehört, keine Ahnung, warum ich die Band nicht so richtig auf dem Schirm hatte. Wirklich aufgefallen sind sie mir dann als Support von Dillinger Escape Plan, wo ich sie richtig gut fand. Danach wollte ich natürlich die kommende Platte checken. Und siehe da: die hat mich quasi richtig erwischt. Deutsche Band mit deutschen Texten, und das bei derartigen Instrumentalen. Der Hammer. Handwerklich ebenso vom Allerbesten. Und ich höre tatsächlich meist die ganze Platte durch. Es sind eher die, ich sag mal, eingängigeren Melodien, die mich packen, aber da ist schon alles dabei. Monsterplatte!

Allen voran und damit auch Song des Jahres 2015, von besagtem Album: Tombeau. Ruhigeres Stück, das mich irgendwie an die geliebten Sometree erinnert. Weitere Anspieltipps der Platte: Emphysema, Fixum, Jayus, Ach, die ganze Platte ist ein Knaller. Dann kommt eigentlich lange nichts:)

Na doch, klar, eine meiner Alltime-Favorites Coheed & Cambria mit ihrer ersten Nicht-Saga-Platte (hört sich dämlich an, aber die die sie kennen, wissen was ich meine). Auch wenn es eher poppig ist und auch länger gedauert hat als sonst, ich mag die einfach:) Anspieltipps: Here To Mars und You Got Spirit, Kid.
An der Stelle kommt auch mein Konzert des Jahres: Eigentlich sind es zwei. Neben dem sehr geilen und beeindruckenden Konzert von The Hirsch Effekt in Aalen, hat ganz knapp mein Konzertausflug nach Köln zu Coheed & Cambria gewonnen. Ja, ich bin da extra hingefahren, hatte mir ein VIP-Ticket mit Meet&Greet gekauft (ok, ich bin evtl. ein Cohheed & Cambria Nerd, hahaha). War sehr geil (da stelle ich fest, ich habe den Bericht dazu vergessen, uaahhhh, schnell das dämliche Foto, das reicht:).

So, Pulver verschossen. Nein immer noch nicht. Natürlich gibt es einige Knallersongs und -alben, die ich erwähnen will und muss.

  • Allen voran das Album von Modest Mouse – Strangers To Ourselves. Ich mag einfach deren sarkastischen Ton (David Bazan, anyone?:). Anspieltipp: Lampshades On Fire. Knaller!
  • Dann noch die harte Fraktion (witzigerweise mit dem ruhigsten Lied): Cult Leader – You Are Not My Blood. Megasong der Single Useless Animal. Das ganze Album kurz darauf, genannt Lightless Walk, knallt ebenfalls sehr gut:)
  • City Of Ships – Alarm (Mega-Schlussteil)
  • Mutoid Man – Bleeder (Der Song ist der Hammer, die ganze Platte auch sehr geil)
  • Tiger Lou – California Hauling (es ist einfach Tiger Lou, was will man mehr:)
  • ach, und wenn Post-Rock 2015, dann: Rosetta – Quintessential Ephemera.
  • und, ich oute mich, ich finde (wieder mal) die Bring Me The Horizon -Platte (That’s The Spirit) gut.

Zum Schluss des Jahres kamen noch zwei ganz große Bands Baroness und Crippled Black Phoenix um die Ecke mit ebenso tollen Alben, fairnesshalber erwähnt.

Okay, ich könnte doch noch viel erwähnen, aber ich belasse es mal hierbei.
Das Durchgestrichene: Haltet 2016 Ausschau nach der neuen Skapegoat-Platte. Jetzt aber wirklich!!!

Bis dann, demnächst auf ner Ü40 oder 90er Party, da kommt jetzt dann bestimmt bald Killing In The Name, hahahaha.

PS: James Hetfield und Dave Grohl stehen u.a. noch auf meiner Meet&Greet-Liste, wer da was tun kann… LOS!

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