Halli hallo. Mein Name ist Daniel Kientz und ich bin der Mensch hinter dieser Webseite und der dazugehörigen Unternehmung. Ich bin Ihr Partner für digitale Kommunikation.

Vor dem Hintergrund des neuen Jahres 2019 ist es an der Zeit, mal einen Blick auf das aktuelle und zukünftige Webdesign zu werfen. Die aktuellen Trends im Webdesign zu kennen ist wichtig, wenn man erfolgreiche Webseiten erstellen möchte. Zwölf Monate sind zwar nicht sooo lange, aber auch 2018 hat viele Änderungen an Best Practices, sowie Aktualisierungen der Algorithmen gebracht.

Ähnlich wie im Fashion-Bereich, ist beim Webdesign im Handumdrehen ein Style oder der Einsatz eines Moduls etc. veraltet. Die Website sieht grade modern, könnte aber in ein paar Monaten kitschig und veraltet aussehen. Aus diesem Grund ist ein Webdesigner immer auf der Ausschau nach den aktuellen Trends im Webdesign bzw. im weiten Bereich des Design.

Wenn es um die Gestaltung einer Website geht, ist es wichtig, den Unterschied zwischen Modeerscheinungen und Branchentrends zu kennen. Es ist entscheidend, dass das Design auch in den nächsten Jahren noch toll aussieht und nicht an die 90er Jahre erinnert. Außerdem muss man damit umsichtig umgehen. Das Layout deiner Website sollte nicht nur das Image der Marke widerspiegeln, sondern auch eine optimale User-Experience (Benutzererlebnis bzw. Benutzbarkeit) bieten.

Hier eine Liste von Webdesign-Trends, von denen ich glaube, dass sie 2019 einen Einfluss haben werden:

1. Helle, kräftige Farben und Farbverläufe

Instagram machte einen wegweisenden Schritt, als es sein Logo auf einen hellen Magenta-Verlauf änderte. Das hat einen massiven Einfluss auf die Designindustrie ausgeübt, und der Farbverlauf ist wieder aktuell ist und einer der Favoriten vieler Designer. Nicht zuletzt auch dadurch, dass moderne Browser in den letzten Jahren Farbverläufe viel besser interpretieren.

Die Beliebtheit von Farbverläufen, kombiniert mit kräftigen und hellen Farben, wird auch 2019 weiter gehen. Mit Farbverläufen lassen sich sehr schön dynamische, markante Bereiche und Elemente auf einer Webseiten zeigen. Die Verwendung leuchtender Farben hebt die Elemente noch mehr hervor.

Grabient – Landing Page by Eddie Lobanovskiy 

Malerwerkstätte Seubert

2. Video-Hintergründe

Nicht neu, aber 2018 starteten Videohintergründe so richtig durch. Das wird  auch 2019 andauern. Da sich die Videos bewegen, ist es unmöglich, sie zu ignorieren. Videos haben nicht nur an dieser Stelle das digitale Marketing und die sozialen Medien im Sturm erobert. Und wenn es um Webdesign geht, ist es zu einem wichtigen Trend geworden, der auch in Zukunft Bestand haben wird.

Die richtige Verwendung von Videohintergründen kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Besucher deiner Website auf sich zu ziehen. Darüberhinaus können sie (fast) jede Website modern aussehen lassen. Über Video-Content lassen sich kunstvolle “Einblicke” erstellen, die man eben nicht von einem statischen Hintergrundbild bekommt.

Aber das Wichtigste, was ein Videohintergrund bieten kann, ist die höhere Conversion-Chance. Webseiten-Besucher bleiben eher länger auf einer Website, melden sich eher für etwas an oder entscheiden sich eher für Dienste und Produkte. Außerdem kannst du damit die Botschaft deiner Marke oder deines Unternehmens überzeugender vermitteln. Wenn du daran denkst, deine Website im Jahr 2019 zu verschönern, solltest du Video-Hintergünde, was sag ich, Videos allgemein, in Betracht ziehen.

Jennewein Metalltechnik (klicken zum kucken)

Smart Homepage by Dann Petty

3. Individuelle Fotos

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und die Verwendung kreativer und individueller Fotos kann Emotionen wecken. Fotos schaffen sofort eine Interaktion zwischen deinem Unternehmen und dem Publikum, als auch eine emotionale Bindung. Bilder funktionieren schon seit jeher und 2019 werden sie auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil des Webdesigns sein.

Als Webdesigner muss man sich der Wichtigkeit bewusst sein, gute Fotos neben effektiven Designelementen und Layouts zu verwenden. Bilder einer Website sollten aber nicht nur mit Fotos “gepflastert” sein, sie sollten kräftig und relevant sein und Besucher ermutigen, deinen CTAs (Call-To-Actions = Handlungsaufforderungen) zu folgen.

Picless Interaction by Hesham Mohamed

b-plus-media | taxgate.com

4. Asymmetrische Layouts

Unter Webdesignern immer in Diskussion: asymmetrische Layouts. Weil eher komplexe Techniken. Wenn jedoch richtig gemacht, wird es zu einem auffälligen Design, das eine Website vom Rest abhebt.

Darüber hinaus kann es der Website mehr Tiefe verleihen, was ein eher unterhaltsames Benutzererlebnis schafft und dazu führen kann, dass potenzielle Kunden länger auf der Website bleiben. Der Schlüssel dazu ist die Schaffung eines lebendigeren White Space und Active Space.

StyleMag Animation by Miro

5. Fette Typografie

Fette (bold) und große Typografie war 2018 ein Hit und wird es auch 2019 sein. Klar, denn das markante Erscheinungsbild strahlt Mut und Größe aus und hebt jede Botschaft zusätzlich hervor.

Das funktioniert besonders gut bei eher minimalistischen Webseiten.

Albrecht Thomas Haller Beratung

DG Ernährungsberatung

6. (Mikro-) Animationen, Mikro-Bewegungen

Einer der größten Trends im Webdesign, auf den man auch 2019 weiter achten sollte, ist die Bewegung. “Kleine” integrierte Animationen, die auf der gesamten Website platziert werden, können die Interaktion bereichern und die Webseite bzw. das Interface lebendiger gestalten.

Mikroanimationen mögen klein sein, aber sie sind funktional und fokussieren. Besucher bekommen ein Gefühl der direkten Veränderung, weil sie sehen, dass etwas sofort passiert.

Greeny One by Victoriaz

7. Individuelle Grafiken und Illustrationen

Viele denken, dass Grafikdesign und Illustration die gleichen Dinge sind. Doch es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden. Grafikdesigns haben spezifische Absichten und tragen eine Botschaft zum Publikum, während Illustrationen visuelle Darstellungen einer Idee oder eines Textes sind.

Beide sind nicht unaufwändig in der Produktion, aber unverzichtbar, um eine Website optisch von anderen abzuheben. Im Jahr 2019 werden/müssen Unternehmen neue Wege finden, sich von anderen zu unterscheiden. Dies kann durch das Einbauen von individuellen Grafiken und Illustrationen im Webdesign erreicht werden, was zusätzlich ein großer Vorteil für Social Media Aktivitäten und die Kommunikation von Unternehmen sein kann.

MailPoet – Web experience by ranganath krishnamani

8. Responsives Webdesign

Die Einführung von 4G hatte Auswirkungen auf den Einsatz aller mobilen Geräte. Bereits 2014 war ca. ein Drittel der Internetnutzer beim Surfen im Internet mit dem Smartphone unterwegs. Kurz vor Ende 2016 wurde die Laptop/Desktop – Nutzung von der mobilen Webnutzung abgelöst.

Im Jahr 2015 führte Google Empfehlungen ein, die mit responsivem, reaktionsschnellem Webdesign verbunden sind und nutzt nun die mobile Benutzerfreundlichkeit (mobile-friendliness) einer Website als Rankingfaktor in den Suchergebnissen. Doch mittlerweile nicht nur das, denn indem Google Mobile-First-Indexierungsstrategien implementiert hat, ist die Indexierung und das Ranking einer Website von ihrer mobilen Version abhängig. Aus diesem Grund ist es mehr denn je notwendig, im Jahr 2019 ein mobilfähiges Webdesign zu präsentieren.

Neben den Rankings verbessert eine mobiltaugliche Website auch das Benutzererlebnis. Besucher werden eher zurückkommen, wenn sie auf jeder Plattform leicht auf Website zugreifen können, was wiederum unweigerlich zu einer höheren Conversion-Rate führt.

9. Geschwindigkeit

Bei der Online-Interaktion mit potenziellen Kunden hast du bzw. die Webseite nur um die drei Sekunden Zeit, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die Menschen werden immer ungeduldiger und hassen es, warten zu müssen. Laut einer Studie von Akamai erwarten etwa 50% der Nutzer, dass eine Website in zwei Sekunden oder weniger geladen wird, sobald sie auf einen Link klicken.

Das ist auch für uns von Konzeption bis Suchmaschinenoptimierung immer eine riesige Herausforderung, bedeutet es doch immer wieder ein Kompromiss zwischen Technik und System, Bequemlichkeit, User Experience und Geschwindigkeit.

Man kann die Geschwindigkeit jedoch nie außer Acht lassen. Eine Website mag schön und ausgefallen aussehen, aber wenn sie zu viele große Dateien enthält, die viel Zeit zum Laden benötigen, kann man viel Umsatz verlieren, da potenziellen Kunden nicht bleiben. Und mit der Einführung des Google Speed Update im Juli 2018 wurde es auch hier schwieriger eine Webseite in den organischen Suchergebnissen zu platzieren, da die Rankings schnellere Websites priorisieren.

10. Abstrakte Formen

2019 werden wir mehr abstrakte Formen sehen und uns von exakten und geraden Formen verabschieden, die seit 2016 im Trend liegen. Auch hier hilft die technische Entwicklung. Mittlerweile viel einfacher durch CSS zu realisieren, halten diese Formen auch in den Content-Management-Systemen Einzug.

Art School Home page Prototype by Lukas Majzlan

11. Viel Weißraum

White Space ist wahrscheinlich eines der am Wenigsten genutzten Elemente des Webdesigns. Wir sehen es oft einfach als Verschwendung von Bildschirmplatz, aber oft ist es genau das, was ein wirklich herausragendes Web-Layout ausmacht.

Die richtige Verwendung von Leerraum kann viele Vorteile für eine Website bieten und das Design beeinflussen. Es schafft nicht nur Harmonie und Balance, sondern kann auch helfen, die Besucher einer Webseite von einer Komponente zur anderen zu führen.

ØHLIN – B by Mustafa Çelik

12. User Experience / Benutzererfahrung

User Experience oder UX ist entscheidend, da sie die Bedürfnisse der Benutzer erfüllen soll. Eine Website mit UX als treibende Kraft bedeutet, dass sie auf die Ziele und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist. Besucher, die in der Lage sind, schnell und einfach ihre Ziele zu erreichen und eine positive Erfahrung beim Besuch der Website haben, werden zurückkehren und dies evtl. sogar anderen Personen empfehlen. Das führt zu Vertrauen, Markenbekanntheit und Loyalität.

UX ist jedoch für jeden Benutzer unterschiedlich und entwickelt sich ständig. Im Webdesign kannst du nicht davon ausgehen, dass du jederzeit die Bedürfnisse und Wünsche deiner Nutzer kennst. Es ist daher wichtig, regelmäßig Feedback von Benutzern anzufragen und zu beobachten, wie sie Produkte, Dienstleistungen und die Webseite nutzen.

Diprella Login by Selecto

So, das waren meine zwölf Webdesign-Trends und ein paar Beispiele.

Was spricht dich besonders an? Wo siehst du das größte Potenzial? Hast du tolle Bespiele für das ein oder andere?