5 Dinge, die dem Erfolg deines Blogs im Weg stehen

Veröffentlicht von Daniel

am 3. Oktober 2016

Es gibt so viele da draußen, die tolle Ideen, jede Menge Begeisterung und Fähigkeiten im Bereich Social Media mitbringen. Aber warum finden deren Inhalte keinen Anklang und warum wächst deren Leserschaft nicht, obwohl sie so viel Leidenschaft aufbringen? Ich habe mich selbst oft genug am kontinuierlichen und nachhaltigen Bloggen versucht (bin grade auch wieder dabei) und kann dir sagen, wo meist die Probleme liegen.

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Du schreibst für dich anstatt für deine Leser

Deine Leser wollen vor allem wissen, wie du ihnen helfen kannst. Vielleicht werden die Leser irgendwann zu richtigen Anhängern, aber am Anfang sind sie lediglich am Input, der Inspiration, den Inhalten und der Unterhaltung, interessiert, die du bieten kannst.

Du darfst daher nicht nur über dich und deine Arbeit schreiben. Ein Fehler, den ich auch immer wieder mache, ist es, nur über meine Arbeit und meinen Weg als Web-Designer zu schreiben. Klar, das ist das was ich mache, mein Inhalt quasi, und es macht mir ja Spaß, was ich natürlich mit anderen teilen will. Die Beiträge sind an sich ganz gut, ich erhalte auch Feedback und meine Leserschaft wächst. Das sind aber vor allem andere Web-Designer und die würden mich eben nicht für die Gestaltung ihrer Website engagieren.

Um sowohl die Bekanntheit deines Blogs, wie auch deines Unternehmens, auszubauen, musst du vor allem über Themen schreiben, die potenzielle Auftraggeber interessieren, anstatt dich auf Inhalte zu konzentrieren, die du selbst interessant findest.

Natürlich kannst du über alles schreiben, was du willst, und Inhalte veröffentlichen, die dich selbst interessieren. Aber wer einen Blog betreiben will, um ein Unternehmen aufzubauen, muss Inhalte zur Verfügung stellen, für die sich die Hauptzielgruppe und zukünftige Kunden interessieren.

Du schreibst nicht persönlich genug

Gut, du schreibst also über Themen, die für deine Leser sind. Aber trotzdem sollte dein Blog auch eine Portion Individualität, d.h. deine Persönlichkeit, beinhalten, damit er sich von der Masse abhebt. Es ist doch so: Es gibt eine Million Blogger und Blogs für Unternehmen, aber du beschäftigst dich gerade mit meinem Blog? Ist es wegen der Inhalte, wegen meinem Schreibstil, wegen meiner Musik? Woran es auch immer liegen mag, neben meinen Beiträgen (und wahrscheinlich kann man ähnliche Inhalte auch auf 1000 anderen Blogs finden) hat dich irgendetwas anderes auf diesen Eintrag aufmerksam gemacht und/oder dazu gebracht, diesen Blog (wieder) zu besuchen.

Das Gleiche benötigst du für deine Leser. Lass’ sie ein bisschen an dich ran, teile mit, wenn dich etwas nervt, eine große Herausforderung ansteht oder grade alles super funktioniert. Sei offen und ehrlich, eine reale Person, anstatt ein unpersönlicher Speicher für Informationen. Schreib’ so wie du sprichst, verpass deinem Blog und deiner gesamten Webseite einen Style, der zu dir selbst passt.

Du machst dir zu viele Gedanken über andere Leute

Ob es nun andere Unternehmen und/oder Blogger sind, die ähnliche Inhalte veröffentlichen, oder die erfolgreichen und bekannten Unternehmen und Blogger, die den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen, potenzielle Neider und Online-Trolle oder die Freunde und Familie in der realen Welt – es gibt so viele Personen, die einem im Kopf rumschwirren und dafür sorgen, dass nicht wirklich ein Gefühl der Freude, der Motivation und des Selbstbewusstseins aufkommt, wenn du Inhalte veröffentlichst und teilst. Aber genau das kann der wichtigste Grund sein, warum du nicht alle Inhalte veröffentlichst, die du zu bieten hast.

Merke dir immer:

  • Nur weil jemand anderes derartige Inhalte bereits verfasst hat, heißt das noch lange nicht, dass alle Leser diese Inhalte schon kennen. Füge deine eigenen Aspekte hinzu und teile deine persönlichen Erfahrungen!
  • Es gibt mehr als genug Leser – keiner der bekannten Blogs und Webseiten kann alle Inhalte für sich beanspruchen und bei allen Dingen immer vorne dabei sein.
  • Alles wurde irgendwann schon einmal veröffentlich, aber das hält mich nicht zurück und dich sollte das auch nicht aufhalten.
  • „Haters gonna hate“ – hahaha, eine alte Hip-Hop-Weisheit. Soll heißen: Leute (Neider?), die sich ärgern wollen, werden immer einen Grund finden, sich zu ärgern und anderer Meinung sein. Letztlich zeigt das nur, dass du sie erreicht hast. Einfach weiter machen, denn wenn sie damit ein Problem haben, ist das ihr Problem!
  • Und letztlich ist es immer seltsam, über die eigenen Gedanken für Fremde im Internet zu schreiben. Mach es trotzdem, auch wenn es Menschen im realen Leben nicht verstehen sollten.

Du schreibst über zu viele Themen

Ich kenne das genau und es vergeht keine Woche, in der ich nicht darüber nachdenke… ich weiß, dass es schwer ist, damit aufzuhören, aber es ist extrem wichtig. Je mehr man sich auf einen Bereich konzentriert und je spezifischer man für eine bestimmte Zielgruppe schreibt, umso mehr Erfolg wird man mit dem eigenen Blog haben. Das bestätigen mir immer wieder die erfolgreichen Webseiten und Blogs bzw. Unternehmer/innen: „Sich auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, war das Beste, was ich für mich selbst, für meinen Blog und für meinen Unternehmen gemacht habe.“ Andere Inhalte, je nachdem um was es natürlich geht, passen oft auch gut in andere Social Media Kanäle, z.B. auf Instagram, um zu zeigen, wer man neben dem Business eigentlich ist.

Ich hab meinen Weg bzw. die exakten Inhalte auch noch nicht vollends definiert (ich bin grade dabei, im großen Ganzen ist es „Online-Marketing“), aber entscheide dich für ein übergeordnetes Thema und es wird viele verschiedene Dinge geben, über die du schreiben kannst. Entscheidet man sich z.B. für das Oberthema „Reisen“, kann man über Essen, das man entdeckt hat, über Klamotten (z.B. für das Flugzeug oder einen Ritt auf einem Elefanten) und über das Fotografieren (welche Kamera man einpacken sollte) schreiben, ohne dass der Eindruck entsteht, dass man mit jedem Beitrag zu einem neuen Thema springt.

Wenn du dich entschließt, über viele verschiedene, nicht zusammenhängende Themen zu schreiben, musst du zumindest eins finden, das alle miteinander verbindet. Ich muss mir auch immer wieder an die eigene Nase fassen, denn „Dinge, die ich mag“ ist kein wirkliches Thema:)

Das Design deines Blogs ist überladen

Das ist eines der häufigsten Probleme. Um es in den Griff zu bekommen, solltest du dir über folgende Punkte Gedanken machen…

  • Was wollen die Leser, wenn sie deinen Blog besuchen, tun?
  • Wie sollen sie sich deiner Meinung nach dabei fühlen?
  • Was sollen sie über dich bzw. dein Unternehmen erfahren?

Wenn dein Design diese Fragen nicht beantworten kann, sollte es überarbeitet werden. Grundsätzlich ist der beste Weg, die eigene Seite neu zu gestalten, einfach alles zu entfernen, dass neue aber auch regelmäßige Leser sich nicht anschauen. Das ist nicht immer einfach und direkt herauszufinden und du solltest das Interesse und die Geduld aufbringen, hier ein paar Tests zu machen und die Erfolge zu messen.

Alles klar? Zeit für Meinungen: Was hält euch davon ab, mit dem Bloggen zu beginnen oder weiterzumachen, Besucher für eure Webseite zu gewinnen, Social Media-Follower zu bekommen? Wie war das zu Beginn und wie habt ihr das geändert?

Ich freue ich über Anregungen.

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