Halli hallo. Mein Name ist Daniel Kientz und ich bin der Mensch hinter dieser Webseite und der dazugehörigen Unternehmung. Ich bin Ihr Partner für digitale Kommunikation.

(Content-)Marketer verwenden eine unglaubliche Energie auf ihren Inhalt. Und dafür kann man sie auch nicht verurteilen, wenn man bedenkt, wie wichtig qualitativ hochwertige Inhalte für die Erreichung der Unternehmensziele sind.

Laut Hubspot sparen Marken, die auf Inbound-Marketing setzen über 14 Dollar für jeden neuen Kunden.

Weitere Daten von Custom Content Council (GFK) sagen, dass 61 Prozent der Verbraucher sagen, dass sie sich positiver gegenüber einem Unternehmen, das individuelle Inhalte liefert, fühlen und eher bereit sind von diesem Unternehmen zu kaufen.

Deshalb ist das neue Mantra: „Erstelle Killer-Inhalte und erstelle so viel wie möglich davon.”

Die Erstellung von geilen Inhalten (sog. Killer-Content) ist das wohl meist diskutierte Thema im Online-Marketing in diesen Tagen. Auf Marketing-Blogs, geht es vor allem darum, wie man bestimmte Inhalte erstellt und eine Marketing- bzw. Inhaltsstrategie dahinter legt. Währenddessen konzentrieren sich viele Untersuchungen, Berichte und Whitepaper auf die Vorteile und Leistung der verschiedenen Inhaltstypen.

Aber: In Wirklichkeit geht’s beim Content-Marketing nicht um Inhalt.

Wenige Vermarkter konzentrieren sich auf den eigentlichen Zweck des Inhalts, den sie kreieren: die Ziele, die sie für ihr Unternehmen und für ihr Publikum erreichen wollen.
Schlimmer noch: es scheint sich niemand darüber Gedanken zu machen, wie die Implementierung, die Verteilung (Distribution), die Benutzererfahrung (User Experience) und andere Komponenten einer Marketingstrategie zusammen kommen, um die Gedanken, Gefühle und Handlungen des Publikums viel weitgehender (positiv) zu beeinflussen.

Beim Content-Marketing geht es um Konsumentenverhalten

Eigentlich geht es beim Content-Marketing über die Aufrechterhaltung oder Veränderung des Verbraucherverhaltens. Jede Komponente des Marketingprozesses, einschließlich des Inhalts selbst, muss auf diese Ziele ausgerichtet sein:

  • Kundenbindung und Kundentreue
  • „ Schlafendes“ Potenzial wecken bzw. latente Nachfrage aktivieren
  •  Conversion („Abschlussrate“) steigern

Diese Ziele können nicht mit einem einzigen Stück Inhalt erreicht werden, egal wie gut dieser ist, egal wie viele Beispiele einem die einschlägigen Marketer auf Ihren Blogs präsentieren. Alle Inhalte müssen in Bezug zu deinen Geschäftszielen stehen und strategisch verteilt werden, damit Content-Marketing funktionieren kann.

David Zbar, Senior Vice President, Digital bei Marshall Fenn Communications sagt:

“Content-Marketing wird immer wichtiger für Unternehmen. Wenn Sie es schaffen das Verhalten einer Person zu ändern, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und Wert auf jeder Strecke ihrer Reise zu bieten, haben Sie eine große Chance, ihre Loyalität und ihr Geschäft zu gewinnen.”

Je weniger dein Content-Marketing also auf die Nachfrage-Generation ausgerichtet ist, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass deine Strategie erfolgreich sein wird.
Ich kann mir vorstellen, was du jetzt denkst: „ Content-Marketing soll die Bedürfnisse des Publikums über meine Business-Ziele stellen?“
Aber in Wirklichkeit ist es doch so: Dadurch dass du die Bedürfnisse deiner Zielgruppe befriedigst, erreichst du deine Unternehmensziele.

Hör dazu auch gerne mein Interview mit Johannes Ellenberg über die digitale Transformation an (Minute 08:48)

Wie Content-Marketing geht

Marken sind in der Lage, das Konsumverhalten zu beeinflussen, indem sie Inhalte kreieren und liefern, die den spezifischen Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen und sie davon überzeugen, dass ihr Produkt oder ihre Dienstleistung die Lösung ist.  Das machen sie durch:

  • Aufbau einer emotionalen Beziehung
  • Inspirierende Gefühle
  • Vertrauen aufbauen
  • Positive Erfahrung bzw. Benutzerfreundlichkeit

Inhalt steht also im Mittelpunkt. Aber Inhalt, um des Inhalts Willen, kann es nicht sein. Ich weiß wie das ist, denn ich bin gerade dabei, exakt diesen Prozess durchzumachen und mir genau diesen Fakt immer wieder vor Augen zu führen (bzw. führen zu lassen:)

Viele Online-Marketer erstellen beeindruckende Content-Werke, die tolle Beispiele für qualitativ hochwertigen Inhalte sind, aber sie stehen nicht immer in Beziehung mit den Gedanken und Gefühlen ihres Zielpublikums, geschweige denn haben eine Wirkung auf deren Verhalten. Du musst nicht Unmengen an Geld in die Content-Erstellung stecken, um damit erfolgreich zu sein.

Sei wirklich hilfreich!

Am Ende des Tages, müssen die Marketer ihren Fokus von Killer-Content auf den eigentlichen Zweck des Content-Marketing legen: Verhalten beeinflussen. Und dies geht am einfachsten mit einer ganzheitlichen Marketingstrategie.

Hab’ eine ganzheitliche Marketing-Strategie!

Eine ganzheitliche Marketingstrategie beinhaltet alle wichtigen Faktoren, die das Verhalten deines Publikums beeinflussen:

  • Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse
  • Inhalte, die auf das Zielpublikum und deren Ziele ausgerichtet sind
  • Veröffentlichungs-Strategien, die auf Reichweite und Diskussion optimieren
  • Planung von Vertriebskanälen
  • Leistungsüberwachung und Wirkungsanalyse

Content steckt auch hier im Kern all dieser Punkte. Die Beachtung jedes einzelnen Faktors wird deinen Erfolg stark beeinflussen, genauso wie das Nicht-Beachten eines dieser Faktoren den tollen Inhalt weitgehend nutzlos machen kann. Jeder der genannten Punkte dient damit letztlich den Zielen des Unternehmens, indem er das Konsumverhalten antreibt – und zwar in einer verbraucherzentrierten Weise.

Eine ganzheitliche Strategie gibt dem Ziel-Publikum die Inhalte, Kanäle und Ressourcen, um ihre Fragen zu beantworten und ihre Ziele online zu erreichen, und sie tut dies in einer Art, die gut für’s Geschäft ist. Das heißt, Content, deine Inhalte, sind extrem wichtig, aber das ist nicht das, worum es beim Content-Marketing geht.

Es gibt einen Grund, warum Marketingleute, die den ROI (Return on Invest) messen und so den Erfolg einer Kampagne zeigen können, eher Erfolg haben: sie verhindern, dass sie sich nur auf Inhalte fokussieren und andere wichtige Teile des Marketings vernachlässigen. (Welche Zahlen, Daten, Fakten deiner Kampagne du messen solltest – darum geht’s in einem der nächsten Posts.)

Fazit

Beim Content-Marketing geht es darum, Kunden zu gewinnen und zu halten, was durch positive Erfahrungen mit kundenorientiertem Marketing geschieht.

Content Marketing ist demzufolge nicht anderes als kundenorientiertes Marketing.

Es ist daher gut, immer mal wieder Halt zu machen, die Suche nach dem neuesten und besten Content zu stoppen und darüber nachzudenken, welcher Inhalt denn eigentlich dazu führen kann, das Verhalten des Interessenten und potenziellen Kunden dahingehend zu beeinflussen, dass ihm auch wirklich geholfen ist.

Wie denkst du darüber?

Kann sein, dass der Beitrag etwas verwirrend daherkommt und du nun erst nicht weißt, wo du anfangen sollst. Im Sinne des Artikels, sei dir geholfen: Ich habe nämlich eine Checkliste zur Durchführung von Inbound-Marketing-Kampagnen erstellt, die dir dabei helfen soll deinen Inhalt zielgerichtet zu erstellen und zu verbreiten.

Checkliste downloaden