Bilder und Videos auf Webseiten

Veröffentlicht von Daniel

am 29. Dezember 2015

Bilder

Kein Webauftritt ohne Bilder. Gute Bilder. Wenn Sie sich in den letzten Jahren regelmäßig im Internet bewegt haben, habe Sie den Trend zu großen Bilder sicherlich bemerkt. Die Bandbreite der Internetverbindung ist nicht mehr der Flaschenhals und so dauert auch die Anzeige von vielen Bildern auf einer Webseite nur noch kurz (Hinweis: Bilder auf einer Webseite sollten immer optimiert, d.h. in ihrer Größe angepasst und reduziert, sein).

An der richtigen Stelle platzierte Fotos und Grafiken lockern die Webseite auf und unterstützen das im Text Gesagte. Der Mensch ist tendenziell ein eher visuelles Wesen, so dass man einerseits dadurch die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung lenken, aber auch Orientierung geben kann.

Dabei sollten Sie keine kleinen Bildchen und keine unscharfen und schlecht geschossenen Fotos verwenden. Große Bilder, ausdrucksstarke Motive, professionelle Fotos. Und: Verwenden sie vor allem eigenes Material. Besonders auch die eigenen Referenzen sollten unbedingt gute Bilder sein und das schnell noch mit dem Handy geschossene Foto des Objektes ist nicht unbedingt förderlich. Das Smartphone macht heutzutage zwar sehr gute Fotos und es liegt in ihrer Hand dies zu testen und sich auszuprobieren, dennoch bietet es sich an, bei Abschluss eines Projektes eine digitale Spiegelreflexkamera oder Systemkamera zu nehmen und Bilder zu machen. Fragen Sie auch erfahrene Hobbyfotografen im Bekanntenkreis. Bevor sie unwissend selbst zu ihrer kleinen Digicam greifen, bitten Sie doch besser einen Profi um Hilfe. Oder lassen Sie gleich das ganze Projekt fotografieren und als Magazin vermarkten (siehe: werkreport.com).

“Die unter Handwerkern verbreitete Furcht vor dem Kopierwahn der Konkurrenz ist übrigens unbegründet: Wer ansprechende Fotoreferenzen auf der eigenen Webseite weglässt, schadet sich selbst mehr als der Rivale mit kopierten Inhalten. Im Zweifel schützen Sie Ihr Urheberrecht mit einem Gang zum Anwalt.” (Quelle: DHZ)

Menschen machen Geschäfte mit Menschen. Sie sind menschlich, also zeigen sie das. Zeigen Sie Nähe, zeigen Sie die Realität. Menschen erkennen, ob es sich um ein gestelltes Bild handelt oder ob es aus dem “wirklichen” Leben ist. Vielleicht erreichen Sie auch den Effekt, dass Sie jemand wider Erwarten erkennt: “Oh, der Mann der jede Woche mit seinen Kindern in der Bibliothek ist, ist ein Klempner. Den werde ich mal ansprechen.”

Warum erwähne ich das? Es gibt viele Quellen für Lizenz-Fotos, so genannte Stockfotos, die man inzwischen auch in sehr guter Qualität kostenlos bekommt. Benutzen Sie diese nicht übermäßig. Sie eigenen sich sehr gut als Eye-Catcher, um Emotionalität hervorzurufen, Bildstärke auszudrücken (Tipp: Als Maler können Sie z.B. eine Nahaufnahme von einem Pinsel als Emotionsbild verwenden. Detailbilder eigenen sich immer gut. Probieren Sie sich aus). Verwenden Sie aber keine Bilder mit wildfremden Menschen, die Dame mit dem Telefonhörer sieht man gefühlt bei jeder dritten Anzeige. Bilder auf Ihrer Webseite sollten immer einen Bezug zu Ihnen und Ihrem Unternehmen haben.

Videos

Obiges zu Bildern gilt im Prinzip auch für das bewegte Bild. Da in letzter Zeit und vor allem auch in nächster Zukunft Videos sehr viel stärker eingesetzt werden, gibt es doch auch hierzu ein paar Worte zu verlieren.

Dank ausreichender Bandbreite, einfacher Erstellung mit jedem Smartphone in guter Auflösung und der weiter steigenden Beliebtheit von Videoportalen, ist es einfacher denn je Bewegtbild-Material zu erstellen und zu verwenden.

Video eigent sich besonders für Erklärungen, um Dinge zu veranschaulichen, Techniken zu zeigen. Noch können Sie hier einen Unterschied machen, denn es gibt bei kleinen und mittelständischen Betrieben noch nicht viel Einsatz von Video im Web. Lassen Sie sich daher etwas einfallen. Interviewen Sie z.B. ihre Mitarbeiter, ihre Kunden. Entwickeln Sie ein charakteristisches Format. Die Videos müssen und sollten dabei nicht zu lange sein. Lieber kurz und knackig, denn sonst verfehlen Sie ihre Wirkung und die Besucher schalten aus/ab und er Schuss geht nach hinten los..

Stellen/hosten Sie Ihre Videos auch nicht direkt auf Ihrem Webspace, denn das verbraucht Platz auf dem Server (auch wenn das kein Problem mehr sein sollte) und die Bandbreite ihres Webhostings ist niemals so gut wie die der einschlägigen Videoportale, allen voran YouTube (weitere Möglichkeiten sind z.B. Vimeo und Wistia). Doch der eigentliche Vorteil bei YouTube ist, dass Sie sich hier einen eigenen Kanal erstellen können und so weitere Besucher, selbst wenn sie zufällig sind, auf sich aufmerksam machen können. Diese Videos binden Sie dann in ihre Webseite ein.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Halli hallo. Mein Name ist Daniel Kientz und ich bin der Mensch hinter dieser Webseite und der dazugehörigen Unternehmung. Ich bin Ihr Partner für digitale Kommunikation.