Typische Bestandteile einer Webseite

Veröffentlicht von Daniel

am 8. November 2015
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Es sollte selbstverständlich sein, dass die Webseite professionell aussehen muss, ohne Schreibfehler daherkommt und Bilder nicht lieblos “rumhängen” und die Technik fehlerhaft ist.

Ein Überblick über einzelne Seiten einer Webseite. Die Reihenfolge ist, bis auf die Startseite, nicht festgelegt und anzupassen.

1. Die Homepage – deine Startseite

Ich benutze den Begriff Homepage als Bezeichnung für die Startseite und den Begriff Webseite als Bezeichnung für den gesamten Internetauftritt.

Das wichtigste Element auf deiner Webseite ist die Startseite – der Haupt-Einstiegspunkt zu deinem Business. Denn es spielt keine Rolle ob du nun den besten Inhalt oder das beste Produkt hast, wenn keiner der Besucher über die Startseite hinauskommt. Und um die Aufmerksamkeit deines Besucher zu erregen hast du knapp 8,5 Sekunden bevor dieser wieder verschwindet und den “Zurück”-Button drückt.

Die folgenden Ratschläge zu deiner Startseite können im Prinzip auch als Leitlinien für die gesamte Webseite herhalten..

Was du eventuell selbst schon festgestellt hast: Es ist nicht nur schwer, die erste Aufmerksamkeit eines Besuchers zu erlangen. Den Besucher dann noch bei der Stange zu halten und ihn zum Ziel zu führen (z.B. in einen Newsletter-Abonnenten zu konvertieren) ist ganz bestimmt nicht einfacher.

Hat deine Startseite ein Ziel?

Nachdem wir nun eine oder mehrere Zielgruppen identifiziert haben, ist es ratsam, sich mit der Startseite möglichst auf eine Zielgruppe zu fokussieren.

Warum? Die meisten Menschen denken, es ist wichtig, dass ihre Webseite möglichst alles und allumfassend darstellt, was das Unternehmen macht und anbietet und wer das Unternehmen ist.

Das ist sicher nicht falsch, doch deine Webseite muss dein Portal zu neuen Besuchern, die zu Kunden werden sollen, sein. Dabei ist der letzte Teil des Satzes wichtig: Besucher zu Kunden machen bzw. konvertieren (und hier sind wir  wieder bei der Conversion).

Vor diesem Hintergrund ist es dann weit weniger wichtig, ob jedes Detail zur Firma aufgeführt ist oder nicht (wohlgemerkt: auf der Startseite!).

Das bedeutet, dass die Startseite

  • eine definierte Zielgruppe ansprechen sollte
  • ein bestimmtes Produkt bzw. Service bzw Dienstleistung zeigen sollte (außer es ist eine E-Commerce-Seite bzw. Shop)
  • die Vorteile (Alleinstellungsmerkmale) dessen, was verkauft wird, klar hervorheben muss.

Das macht deine Startseite zu einer sogenannten Landing Page.

Deine Startseite muss klar sein.

Sie muss einfach, übersichtlich bzw. leicht verständlich in Design und Struktur sein.

Für schnellen Infomationsbedarf die Telefonnummer, E-Mailadresse, Anschrift und einen Link zum vollständigen Kontakt/Kontaktformular/Anfahrtsweg/Karte enthalten.

Die Öffnungszeiten sollten gut sichtbar sein und ein Blickfang (Eye Catcher) ist ratsam. Dabei sind so genannte Bild-Slider, in dem mehrere Bilder meist

automatisch “durchsliden” nicht unbedingt die beste Lösung. Meist sind diese eher ein Kompromiss, da man sich nicht auf ein aussagekräftiges Bild und Message einigen kann und will. Doch werden alle anderen Slides meist erst garnicht gesehen. Von daher, konzentriere dich besser auf einen Blickfang und eine Botschaft.

Fokussiere dich auf ein Konversions-Ziel

Konzentriere dein Homepage auf ein Ziel. So machen es erfolgreiche Landing Pages und daran solltest du dich orientieren. Lass den Rest nach Möglichkeit weg. So müssen News nicht unbedingt auf der Startseite stehen, denn wen das interessiert, der geht dann weiter zur entsprecheden Rubrik. Auch Facebook-Einbindung und dergleichen lenken eher ab und sollten gut abgewägt sein.

Der beste Weg, um den Ein-Ziel-Startseiten-Ansatz umzusetzen, ist es, einer bewährten Struktur zu folgen:

  • Beginne mit einer mutigen, aufmerksamkeitsstarken Überschrift im ober(st)en Teil der Seite. Die Überschrift sollte die Vorteile Ihres Angebots zeigen, aber dennoch kurz und bündig sein.
  • Unter der Überschrift, in ein oder zwei Sätzen, in einer kleineren Schriftgröße, erweitere das in der Überschrift gesagte, indem du weitere Einblicke in dein Angebot und dessen Nutzen gibst.
  • Füge einen sichtbaren Aufruf zum Handeln ein. In den meisten Fällen ist dies ein auffallender Button in einer kontrastistarken Farbe, der Nutzer dazu einlädt, die gewünschten Maßnahmen zu ergreifen.
  • Füge eine entsprechende Grafik oder ein Video als Hintergrund ein, welches das Angebot veranschaulicht (der Eye-Catcher)

Achte darauf, dass sich die erwähnten Elemente im oberen, gleich sichtbaren Teil (above the fold) der Seite befinden.

Ob du im unteren, nicht direkt sichtbaren Teil weitere, unterstützende Information unterbringst ist deine Entscheidung und hängt u.a. von der Komplexität und Erklärungsbedürftigkeit deines Angebots ab.

Noch ein Stück weiter unten auf der Seite kannst du dann auch nicht direkt mit dem Angebot in Verbindung stehende Inhalte bzw. Verweise auf Inhalte

unterbringen.

Fokussiere dich auf das Kundenbedürfnis

Die meisten Unternehmen und Unternehmer mit einer Website denken, es geht auf Ihrer Webseite hauptsächlich um sich selbst: Was sie tun, ihre Geschichte, und so weiter. Das ist natürlich nicht gänzlich falsch, und du möchtest natürlich, dass diese Informationen irgendwo auf der Website vorkommen, die Wahrheit ist aber, dass das die meisten Besucher nicht interessiert.

Letztlich wollen Besucher und potenzielle Kunden wissen, wie du ihnen helfen kannst. Meist interessiert den Besucher nicht einmal deine Lösung oder dein  Produkt direkt. Es geht ihnen darum, wie sie ihre Bedürfnisse angehen und ihre Probleme lösen können. Gehe dabei auch auf Ihre Ängste und Gefahren ein. Auch wenn das vielleicht etwas “komisch” klingt, so ist z.B. ein Wasserschaden nichts Witziges und etwas wovor man sich tunlichst schützen sollte.

Wenn etwas an deinem Auto kaputt ist, ist dir ist doch auch egal wie und mit welchem Werkzeug es repariert wird. Du willst, dass es repariert wird – schnell und zuverlässig.

Übertragen auf deine Homepage bedeutet das, dass du es vermeiden solltest, über deine Funktionen oder deine Dienstleistungen zu sprechen. Konzentriere dich stattdessen auf die Vorteile, die du deinen Kunden anbietest und mach deutlich, dass du die Probleme lösen kannst.

Versuche dich (visuell) von der Konkurrenz abzuheben

Wie oben erläutert, will ich deine Lösung für meine Probleme auf deiner Homepage lesen. Da spielt guter, prägnanter Text natürlich eine große Rolle und entscheidet meistens, ob ich bleibe oder die Zurück-Taste drücke.

Aber Text ist nicht alles! Wenn du ein physisches Produkt oder eine Software-Lösung verkaufst, denke daran, dass 65% der Bevölkerung visuelle Lerner sind. Es ist daher sehr zu empfehlen, relevante Grafiken, Screenshots und/oder Bilder von dem, was du verkaufst, einzubauen.

In letzter Zeit ist ein starker Trend zu Videos festzustellen, daher können auch Videos eine gute Wahl sein und einen Unterschied machen. Viele Unternehmen

machen damit extrem gute Erfahrungen und verzeichnen Kauf-Zuwächse von 144% (Quelle)

Den Verkaufsprozess beachten

Etwa 96% der Besucher, die auf deine Website kommen sind nicht bereit, zu kaufen. Bevor sie eine Kaufentscheidung treffen, wollen die Menschen erst einmal mehr über das Produkt, den Service, etc. wissen, und probieren es eventuell aus. Du würdest ein Parfüm auch nicht kaufen, ohne zu wissen, wie es riecht.

Die meisten Unternehmenswebseiten versuchen, gleich beim ersten Kontakt einen Verkauf zu landen. Aber das ist nicht, wie sich die Mehrheit der Menschen verhält. Um zu verkaufen bzw. den Besucher zu einem Kunden zu konvertieren, musst du dich dem Besucher anpassen.

Bezogen auf deine Webseite bedeutet das, dass, abhängig von der Komplexität dessen, was du zu verkaufen versuchst, der Fokus deiner Seite auf das Ziel der Schulung des Besuchers eine klügere Wahl sein könnte, als auf einen sofortigen Verkauf zu drängen. Die Menschen zum Kaufen zu drängen, wird nicht helfen, wenn du nicht weißt, wie sie dein Produkt zu ihrem Vorteil nutzen. Besucher müssen in der Lage sein, dein Angebot zu bewerten und entscheiden, ob es zu ihren Bedürfnissen passt, bevor sie eine Entscheidung fällen. Deine Aufgabe ist es, sicher zu stellen, dass es einfach für Besucher ist, mehr zu erfahren.

Füge z.B. einen „Erfahren Sie mehr“- Button neben deinem primären Ziel-Button ein, der den Besucher zu mehr Details führt, einer Software-Demo oder einem Download eines Informationsblatts (das ist auch eine später gute messbare Erfolgs-Kennzahl).

Adressiere die Sorgen der Besucher, löse ihre Probleme, schule sie –
wenn sie mögen, was sie sehen, werden sie zu kaufen.

Erfinde das Rad nicht neu

“Sei‘ nicht innovativ” ist ein Ratschlag, den man nicht oft und gerne hört, aber wenn es um die Startseite, eigentlich die ganze Webseite und vor allem deren Benutzerfreundlichkeit geht, gibt es klare Erfolgsspielregeln, an die man sich

 halten sollte.

Tolle Animationen, übermäßig interaktive Benutzeroberflächen und coole Effekte sind die meisten Besucher nicht gewohnt. Wenn Besucher Schwierigkeiten haben, herauszufinden, wie sie deine Website verwenden, “funktioniert” die Webseite nicht, respektive wird Ihre Conversion-Rate (Verhältnis zwischen Website-Besuchern und getätigten Transaktionen = deine Ziel) niedrig sein.

2. Leistungen und Produkte – das Portfolio

Ein weiterer Punkt deiner Webseite sollte natürlich die ausführliche(re) Darstellung deiner Leistung oder Produkte sein. Dies solltest du in einen eigenen Menü-Punkt auslagern. Namen gibt es hierfür viele: Portfolio, Leistungen, Services, Produkte und Angebot sind hier nur die beliebtesten. Auch hier kannst du zwar kreativ sein, solltest es aber wie gesagt nicht übertreiben. Der Fokus muss drauf liegen, dass der Webseiten-Besucher sofort weiß, was sich hinter diesem Punkt verbirgt.

Inhaltlich beschreibst du hier deine kompletten Leistungen. Keiner möchte jedoch mit zu vielen Informationen auf einer Seite erschlagen werden. Andererseits möchte man alles Wissenswerte zur Verfügung haben. Daher bietet man Erläuterungen mit einer zunehmenden Informationstiefe an, die der Besucher dann selbst wählen kann. Du musst also von “oberflächlichen” Information zum Besonderen, den Details, gehen, so dass sich der Besucher Schritt für Schritt eingehender informieren kann. Auch Alltägliches kann dabei eine große Rolle spielen. Versetze dich auch hier in die Lage deines potenziellen Kunden und antizipiere den Bedarf einer Zielgruppe und deren Verhalten. Informiere umfassend, z.B. welche Werkzeuge, Mittel und Methoden du verwendest.

Teile deine Leistungs- bzw. Produktpräsentation dabei in mehreren Ebenen ein. Beginne mit einem aussagekräftigen Produktbild mit Produktbezeichnung und einer kurzen, ggf. stichpunktartigen Beschreibung. Dies bietet einen ersten, umfassenden Überblick über deine Palette. Von dieser Ebene aus verlinkst du zur zweiten Ebene, in der du z.B. die wichtigsten Vorteile, Eigenschaften und Merkmale des Produkts ausführlich beschreibst. Am Besten unterstützt durch

passende Bilder und Videos. Wenn es hier noch weiteres gibt, kannst du eine dritte Ebene einbauen, in der auf Datenblätter, Handbücher und sonstige Dokumente verwiesen wird. Hier bietet sich ein Call-to-Action (hier: Download-Button) an, womit du auch eine messbare Aktion, die sich in Zahlen belegen lässt, hast.

Auch wenn es nervt, aber vergiss nicht: Wende obiges nur an, wenn es nötig ist. Je weniger Klicks dein Besucher machen muss, desto besser. Achte daher auf eindeutige und möglichst wenige Produktkategorien

Die beschriebene Produktpräsentation auf drei Ebenen gilt im Grunde für die Darstellung aller umfangreicheren Inhalte auf der Webseite

3. Referenzen, Projekte, Beispiele

Anschließend an das Gesagte über dein Produkt, stellt sich der Kunde, berechtigterweise, die Frage, ob das, was du sagst, auch so umgesetzt werden kann bzw. will einen Nachweis darüber, ob dies in der Vergangenheit erfolgreich umgesetzt geworden ist. In diesem Punkt steckt ein enormes vertrauensschaffendes Potenzial. Vor allem für Unternehmen, die hauptsächlich im nahen, geographischen Umfeld arbeiten, lässt sich hier schön zeigen, was man alles im lokalen Raum getan hat. Oftmals kennt der Besucher eben die ein oder andere Lokalität bzw Firma. So kannst du für einen kleinen Aha-Effekt sorgen.

Weil es an der Stelle schön passt: Du solltest unbedingt Kundenmeinungen einholen (auch Testimonials genannt): Kurze Aussagen von zufriedenen Kunden, z.B. über die Zufriedenheit, Art der Durchführung, Sauberkeit, etc. Doch hüte dich davor, diese Aussagen zu fälschen! Du kannst Ausschnitte und Aussagen kurz und prägnant darstellen, doch solltest du unter keinen Umständen lügen.

Auch hier ist es wie beim vorherigen Punkt: Bezeichnungen für diesen Menüpunkt  gibt es einige. Erfinde das Rad nicht neu und wähle, was sich für dich richtig anfühlt, aber immer mit dem Fokus auf den Besucher. Er muss wissen, was sich hinter diesem Punkt verbirgt.

4. Über – Wer bist du überhaupt?

Über uns, über mich, about, wer wir sind, unsere Philosophie – alles Möglichkeiten, sich bereits im Menü vorzustellen und ggf. interessant zu machen. Vielleicht ist es ja eine besondere Herangehensweise, Vorgehensweise, Philosophie, Arbeitsethik oder ähnliches, was dich besonders macht und von der Konkurrenz abhebt.

Wichtig ist in jedem Fall eine klare Beschreibung über das Unternehmen, was dein Unternehmen tut und wer deine Kunden- bzw. Zielgruppe ist. Geh nicht davon aus, dass die Menschen, die deine Webseite besuchen, automatisch wissen was du tust.

Stelle dich und dein Team mit einem Gruppenfoto und optimalerweise auch einzeln durch Einzelfotos vor. Die Menschen mögen persönliche Geschichten. Beschreibe prägnant deinen beruflichen Werde­gang und z.B. ein persönliches Motto oder Leitbild.

Auch die Räumlichkeiten sollten bildlich dar­gestellt werden, wenn es dem Zweck dient und nicht gegenteilig wirkt. So kann sich ein Kunde einen direkten Eindruck verschaffen.

An dieser Stelle bietet es sich auch an, die Vorstellung deines Teams und der Räumlichkeiten zu kombinie­ren und darüber ein Video zu erstellen, das du zusätzlich zur deiner Bild/Text-Vorstellung auf der Webseite präsentieren kannst. An der Stelle kannst du gerne Kreativität zeigen und z.B. die Vorstellung in Moderations- oder Interviewform machen. Das Ganze sollte nicht zu lange sein. (Hinweis. Stelle deine Videos nicht direkt auf deinen Webspace, sondern erstelle z.B. einen YouTube-Kanal und binde die Videos ein)

Beschreibe die Geschichte deines Unternehmens. Greife ggf. auf die Unterteilung in mehreren Ebenen zurück, d.h. unterteile in unterschiedlicher Tiefe. Setze auch visuelle Werkzeuge, wie einem Zeitstrahl oder Meilensteine ein. Schreibe aber stets für deine Zielgruppe und beachte stets, dass die Besucher keine Romane lesen wollen. Kurz, prägnant, interessant.

5. Kontakt

Business wird letztlich im persönlichen Kontakt generiert. Nutze deine Website dazu, aktiv Kontakte mit Besuchern zu generieren und diese ins reale Leben zu transferieren.

Stelle sicher, dass du den Punkt “Kontakt” in der Menüleiste unterbringst. Neben der sinnvollen Darstellung der Kontaktdaten zur schnellen Kontaktaufnahme auf der Startseite, ist dieser einzelne Punkt sehr wichtig und sollte leicht zu finden sein.

Achte auf Richtigkeit der Angaben und gib sämtliche Kontaktmöglichkeiten, sowie Öffnungszeiten, an. Vor allem Mobilgeräte erkennen heutzutage Telefonnummern, so dass durch einen Klick ein Anruf getätigt werden kann. Schreibe daher die Telefonnummer nicht in einem ungewöhnlichen, weil schön aussehenden, Format. Auch Skype bietet so genannte Click to call-Tasten/Buttons an. Auch die Angabe der E-Mail-Adresse in einem klickbaren Format („mailto“-Funktion) ist ratsam.

Binden auch eine Standort-/Anfahrts-Karte ein.

Oftmals sind Handwerker den ganzen Tag unterwegs und können nicht immer gleich ans Telefon. Somit bist du NICHT erreichbar. Damit verhinderst du neues Geschäft und zeigst Unprofessionalität! Wenn dies bei dir problematisch ist, richte eine Telefonzentrale ein, lager‘ dies an einen Dienstleister aus. Oder gib eine Mobilfunk-Nummer an, damit Kunden dich jeder­zeit erreichen können. Du solltest dann allerdings auch ans Telefon gehen – und wenn es auch nur ist, um mitzuteilen, dass und wann du dich zurückmeldest.

Eines ist aber wichtig. SEI ERREICHBAR!

Biete trotz allem ein Kontakt­formular an. Ein Kontaktformulars bietet dir die Möglichkeit, Eingabefelder anzubieten, um die Kundenanfragen thema­tisch zuzuordnen und gezielt Informationen und Daten zum Anliegen des Kunden zu sammeln. So kannst du ggf. auf Anfragen besser und schneller reagieren. Mach das aber nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, denn der Besucher will keine unnötigen Felder ausfüllen. Das kostete Zeit und führt zum Abbruch.

Testen das Kontaktformular, ob die Anfrage auch im E-Mail-Postfach landet.

In jedem Fall: RUFE REGELMÄSSIG, MINDESTENS TÄGLICH, DEINE E-MAILS AB!

Teste auch weitere Möglichkeiten, wie ein Chat, ein Forum und soziale Netzwerke zur Kontaktaufnahme. Biete auch die Möglichkeit, einen Rückruf zu einem späteren Zeitpunkt zu vereinbaren. Halte die Hürde zur Kontaktaufnahme für den Besucher so gering wie möglich.

An der Stelle sei auch der Service Google My Business erwähnt. Bestimme die Daten, die Google über dich weiß und gib daher Kontaktdaten und Öffnungszeiten an. Hierzu musst du ein Konto bei Google erstellen. Wie das geht gibt es hier zu lesen​. Hier ist Google ganz klar dein Freund und stellt sicher, dass deine Daten auch bei einer direkten Google-Suche gleich erscheinen. Du musst dafür sorgen, dass die Daten, die Google von dir hat, richtig sind. (Verifiziere dabei auch gleich deine Webseite mit den Google Webmaster-Tools).

6. Themen, Infos, Aktuelles – dein Blog

Eine Rubrik mit Neuem, Aktuellem und Infos, heutzutage trifft es der Begriff Weblog (kurz: Blog). Blogs sind keine Eintagsfliegen mehr, nicht mehr exotisch und auch die Vorbehalte durch z.B. negative Kommentare, können nicht wirklich als Ausrede herhalten, genauso wie technische Hürden (zum technischen System kommen wir noch) und Zeit bzw. keine Zeit keine Ausreden sind.

Eine erfolgreiche Website lebt nicht nur vom Webdesign.

Wer keine hochwertigen Inhalte mit konkreten Mehrwerten und Vorteilen bietet, hat wenig Chancen, dauerhaft gut abzuschneiden (weder im realen Leben, noch bei Google).

Im Sinne des Content Marketings und damit deiner Positionierung als Experte und der Erhöhung der Wahrscheinlichkeit der Auffindbarkeit in Suchmaschinen (durch mehr Text, der wichtige Schlüsslewörter enthält – aber zu Suchmaschinen kommen wir auch noch), gibt es wohl keine bessere Maßnahme für eine Webseite und nicht zuletzt dein Geschäft.

Die meisten Besucher kommen eben nur einmal auf eine Website und dann

meist nie wieder. Auch haben die Meisten, wie wir gesehen haben, keinen akuten Bedarf an deinen Produkten und Dienstleistungen. Du musst damit leben, dass man deine Webseite auch vergisst. Und selbst wer sich gleich beim ersten Besuch länger auf deiner Website umschaut, wird nicht unbedingt sofort zum Kunden.

Der Besucher sucht Hilfestellung zu einem Problem, sucht Informationen zu einem Bedürfnis, d.h. er will sich erst einmal grundsätzlich informieren, ob er auf Ihrer Webseite findet, was er sucht. Diese Entscheidung trifft er schnell und meist nicht mit der Absicht, dich direkt zu beauftragen.

Es ist deshalb die einzige erfolgsversprechende Strategie, zu versuchen, diese flüchtigen Besucher an sich zu binden. Das wiederum heißt, dem Besucher zu bieten, was er sucht: die passenden Informationen. Welche Themen das grundsätzlich sein können, haben wir bereits beleuchtet.

Die Antwort nochmals::

Du musst dich als Experte positionieren. Du musst Inhalte produzieren, d.h. Texte, Bilder und/oder Videos, die deine Zielgruppe interessiert und deren Fragen beantwortet.

Neuigkeiten, Infos und Artikel zu Ihren Themen. Themen, die deine Besucher, deine Zielgruppe, interessieren.

Nochmals zur Klarstellung: Das soll kein Zeitvertreib sein. Es geht dabei ganz klar um das Ziel der Kundengewinnung. Wer sich dafür letztlich keine Zeit nimmt, hat irgendwann keine Kunden mehr. Und wie Kunden heutzutage und zukünftig auf dich aufmerksam werden, sollte, nachdem du bis hier gelesen hast, „grob“ klar sein;)

Für all deine Webseiten-Inhalte, vor allem aber für das Blog, bedeutet dies:

Schreibe über Themen, die deine Kunden bewegen!

Mach dich nützlich, löse ein Problem, denke dabei immer an deine Zielgruppe bzw. Webseiten-Besucher, vermittle zeitloses Wissen und sei dabei nicht oberflächlich, sondern gehe in die Tiefe.

Kunden sind zunehmend informiert und haben heute ein anderes Informationsbedürfnis als noch vor zehn Jahren. Wer im Internet erfolgreich sein möchte, muss dieses Informationsbedürfnis bedienen.

Dazu eignen sich z.B. Hintergrundartikel zu Fragen, die du in deiner täglichen Praxis, in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen mit Interessenten und Kunden immer wieder auftauchen. Zum Beispiel „Welche Dämmung eignet sich für mein Haus“ oder „Die drei schnellsten Wege zu niedrigeren Energiekosten“. Mit solchen Informationen erhöhst du einerseits Ihre Autorität, andererseits aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass deine Website bei Suchanfragen über Google gefunden wird. Abgesehen davon werden gute Artikel in Foren und sozialen Netzwerken geteilt. Dadurch werden wiederum weitere Interessenten auf dich aufmerksam.

7. Schluß

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und einen Einblick und Impulse geben, wie du dein Webseitenprojekt angehst.

Bei Fragen und Ideen freue ich mich auf deine Rückmeldung.

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