Halli hallo. Mein Name ist Daniel Kientz und ich bin der Mensch hinter dieser Webseite und der dazugehörigen Unternehmung. Ich bin Ihr Partner für digitale Kommunikation.

Content-Marketing hat sich (nicht nur für mich) als praktikable Lösung erwiesen, um die Online-Präsenz (m)eines Unternehmens zu steigern. Inzwischen verstehen Start-ups und kleine Unternehmen, dass sie Inhalte als Mittel benötigen, um Aufmerksamkeit zu erregen, eine Online-Präsenz und folgend auch Publikum aufzubauen.

SEO ist das Vehikel, das hilft, organisches Wachstum und Traffic voranzubringen, während Content der Kraftstoff ist.

SEO-optimierter Inhalt bietet noch mehr Potenzial, wenn er mit einer Content-Marketing Strategie kombiniert wird. Suchmaschinenmarketing ist in den meisten Fällen auch Content-Marketing. Von der Keyword-Strategie bis zur Inhaltsqualität ist dies eine übergreifende Nutzung von Inhalten als Haupttreiber, sowohl im Content-Marketing als auch bei SEO.

Warum SEO in deine Inhalts-Checkliste gehört?

Mehr als alles andere suchen Menschen in Suchmaschinen nach Antworten auf ihre Fragen. SEO ist wichtig, um Suchmaschinen zu helfen, relevante Inhalte aus deinem Unternehmen zu entschlüsseln, so dass sie bei der Suche nach diesen Anfragen den Leuten präsentiert werden können.

Da Suchmaschinen Zwischenhändler sind, eröffnet sich eine Gelegenheit, die wahrscheinlich die erste Begegnung eines potenziellen Kunden mit deinem Unternehmen sein wird. Im Gegensatz zu bezahlter Werbung ist SEO eine Investition in ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum. Es ist keine Überraschung, dass die Verbraucher beim Einkaufen immer noch nach Produkten bei Google suchen.

Tatsächlich erhält allein Google jeden Monat über 100 Milliarden Anfragen – was zu einem hohen Volumen an Online- und Offline-Wirtschaftsaktivitäten führt. Noch wichtiger ist, dass 71% der B2B-Kunden ihre Recherche mit einer generischen Suche beginnen. Daher ist es für Unternehmen nur sinnvoll, sich diese Tatsache zunutze zu machen. Dies wird auch von der Marketing-Community unterstützt. Laut Hubspot sagen 61% der Marketingspezialisten, dass ihre oberste Priorität im Inbound-Marketing darin besteht, SEO zu verbessern und die organische Präsenz zu steigern.

Die Sichtbarkeit auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) impliziert eine höhere Gültigkeit und Markenpräsenz. In direktem Zusammenhang damit erhalten die fünf besten Suchergebnisse auf SERP 75% aller Klicks. Wichtig ist, dass gute on-site-SEO-Praktiken mit einer guten Benutzererfahrung verbunden sind. Indem du diese zwei Fliegen mit einer Klappe schlägst, ist jede optimierte Seite ein Schritt in Richtung deiner “größeren” Marketingziele: Steigerung des Umsatzes, Senkung der Kosten pro Lead und/oder Gewinnung von mehr Marketing Qualified Leads (MQLs).

Aus diesem Grund ist es wichtig, SEO in die Content-Marketing Strategie deines Unternehmens aufzunehmen. Mit Abschlussquoten von über 14% ist strategische SEO eine bewährte Methode, um (an der Spitze des Verkaufstrichters) Besucher in Leads zu verwandeln.

Checkpunkte zur Ausgestaltung deiner Content-Marketing Strategie

Zwischen der Content-Strategie deines Unternehmens und dem detaillierteren Content-Marketing liegt deine Content-Marketing Strategie – Aspekte wie Ziel, Markenton, Vision, Stimme und Stil, Zielgruppe, Promotion und Distribution werden beschrieben. An dieser Stelle richtet sich SEO nach dem Inhalt.

1. Zielsetzung

Um einen übergreifenden Marketingansatz wie SEO zu implementieren, muss er strategisch in allen Content-Praktiken eingesetzt werden. Letztendlich kommt ein starker Indikator für deinen SEO-Erfolg von der Domainautorität (Domain Authority) und den Keyword-Rankings deiner Website. Die Domainautorität ist ein Wert der sagt, wie bedeutsam und relevant diese  Webseite ist. Je bedeutsamer die Webseite, desto höher ist die Domain Authority und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Webseite höher in den Suchergebnissen rankt. Die von Moz erstellte Wertung reicht von 1 bis 100.

Ähnlich veranschaulicht das Keyword-Ranking, wo deine Website in Suchmaschinen nach einem Keyword oder einer Keyword-Phrase rangiert.

2. Zielgruppen-Recherche

Sowohl im SEO- als auch im Content-Marketing leitet sich die Strategie von den Käuferpersönlichkeiten (Buyer Persona) deiner Kunden ab – fiktionale Versionen des idealen Kunden, mit dem du Geschäfte machen möchtest. Dies bezieht sich auf das Kaufverhalten deiner Kunden, ihre Denkweise und ihre Präferenzen. Infolgedessen sollten die meisten Marketingentscheidungen, einschließlich Content, Messaging und Promotion, auf diese Kunden verschoben und auf sie zugeschnitten werden.

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung kommen die von deinen Käufern gewonnenen Erkenntnisse dem Wissen zugute, wie sie nach deinem Produkt oder deiner Dienstleistung suchen. Das bedeutet, dass wir eine Sprache – und insbesondere thematisch relevante Keywords – wählen müssen, die Kunden während ihres Rechercheprozesses verwenden würden. Mehrere hilfreiche Tools sind Google Keyword Planner und Google Trends. Die helfen nicht nur, die richtigen Kunden zu erreichen, sondern auch, deren Suchmuster vorherzusagen.

3. Stimme und Stil

Sobald du die passenden Keywords ausgewählt hast, können sie in deine Content-Marketing Strategie integriert und in deinen Content verwendet werden.

Es versteht sich von selbst, dass der Inhalt für deine Kunden und nicht für die Suchmaschinen erstellt werden sollte. Die Recherche liefert Anhaltspunkte, welche Inhalte tatsächlich bei Kunden ankommen sollten. Achte darauf, dass der Inhalt leicht verständlich und lesbar ist – das bedeutet kürzere Absätze, aufgelistete Aufzählungspunkte und Bilder, um den Inhalt aufzulockern.

Denk daran, dass Google auch die Zeit, die auf deiner Seite verbracht wird, misst und wo Kunden klicken. Neben guten Inhalten ist es auch wichtig interne  auf deiner Website zu verlinken, so dass du in der Lage bist, anderen Seiten auf gleiche Weise Autorität zu verleihen.

4. Frequenz

Die Frequenz spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung eines starken SEO-Status. Mit der Geschwindigkeit, mit der Inhalte produziert werden, dienen neue Inhalte als Signal an Suchmaschinen, den Wert einer Website zu erhalten und werden sofort indiziert. Ältere Inhalte können dann im Laufe der Zeit als weniger relevant angesehen und auf niedrigere Suchergebnisse heruntergestuft werden, insbesondere wenn sie weniger Klicks erhalten. Daher empfehle ich, einen Plan für die konsistente Veröffentlichung von SEO-optimierten Inhalten zu erstellen, mit dem Ziel, im Idealfall vier “Inhaltsstücke” pro Monat zu produzieren.

5. Promotion und Vertrieb

Bei der Erstellung von Inhalten ist es wichtig, mit deinem Netzwerk zusammenzuarbeiten, um einen Promotion-Trichter einzurichten. Syndizierte Inhalte und Gastbeiträge, die auf deine Website verweisen, fungieren als Popularitätsbeweis für Suchmaschinen. Content-Syndizierung ist der Prozess der Wiederveröffentlichung von Inhalten auf den Seiten Dritter. Aber das ist noch nicht alles. Wer, was und wie deine Inhalte beworben werden, ist ebenfalls wichtig. Wenn eine Website eines Drittanbieters sich dafür entscheidet, deine Inhalte zu syndizieren, dass ist es am Besten, wenn die Seite eine Domainautorität 30 oder höher hat und sich auf ein relevantes Thema  auf deiner Website bezieht.

Wichtig ist dass du einen Backlink (in die ersten Absätze des Textes) einfügst bzw einfügen darfst und verwende Ankertext, der für die gewünschten Keywords relevant ist. Wenn du Inhalte bereitstellst, die andere teilen können, dann sollte auf jeden Fall deine Webseite (als Link) genannt und darauf verwiesen werden.

Schließlich liegt die Verantwortung für die Verbreitung der Inhalte immer noch bei dir. Und unter Berücksichtigung deiner Käuferpersönlichkeiten ist es wichtig zu verstehen, wo dein Publikum wohnt. Es überrascht nicht, dass das Handy 50% des gesamten Webverkehrs ausmacht (mit einem weiteren Anstieg gegenüber dem Vorjahr). Ohne mobil-reagierende Inhalte wendet sich dein Unternehmen von der Hälfte deiner Zielgruppe ab. Als Teil einer umfassenderen Gesamtinhaltsstrategie ist es essentiell, ein responsives Design zu haben, damit deine Inhalte auf dem Handy richtig erscheinen. Die meisten Content Management Systeme sind mittlerweile schon out-of-the-box sehr gut an dieser Stelle. Darüber hinaus bietet responsive Content größere SEO-Vorteile als Content, der Benutzer auf eine mobile URL umleitet.

Fazit

Eigentlich sollte es keine Debatte darüber geben, ob man in Content oder in SEO investieren soll, sondern nur, wie man beides in eine gemeinsame Content-Marketing Strategie gießt, damit sich beide gegenseitig ergänzen und letztlich für mehr Reichweite und Wachstum sorgen. Ob das nun über die SEO-Schulung des Content-Teams, einen Berater oder direkt mit einem SEO-Anbieter geht, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist das Unternehmen erkennen, dass beides wichtige Faktoren sind, die zusammen gehören.

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